ATELIER FÜR FARBE
UND ARCHITEKTUR

KATRIN OECHSLIN
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KUNST AM BAU WETTBEWERB, UN-CAMPUS BONN, 2016

Der Park wird zum Spiegellabyrinth.
Die Arbeit besteht aus fünf teildurchlässigen Glasscheiben, die zueinander und zu ihrer Umgebung Raum definierend sind. Leicht abgewinkelt werden sie räumlich gestaffelt und im westlichen Bereich des Parkes angeordnet.
Der Park wird durch die Installation räumlich erweitert und neu erfahrbar gemacht. Das Spiel zwischen Reflexion und Transmission erzeugt einen halb realen, halb virtuellen Raum. Durch das aktive Beschreiten wird eine Dynamik aus neuen Raumperspektiven und unvorhersehbaren Sichtbezügen erlebbar. Betrachtet man die Arbeit von etwas weiter weg ergeben sich unerwartete Überlagerungen des Parkes mit den umliegenden Gebäuden sowie der Gebäude untereinander. Die Wirklichkeit wird unvorhersehbar, Schein und Sein gehen ineinander über, die räumlichen Grenzen verschwimmen.
Die Installation ruft verschiedenste Assoziationen hervor; die Materialität und die leicht spiegelnde Oberfläche des Glases spielt mit der Ikonografie des Lichtes, der Transparenz und Überlagerung sowie der Durchlässigkeit. In den sich spiegelnden Platten wird der Raum entgrenzt, es wird nicht mehr zwischen nah und fern, zwischen innen und aussen unterschieden.
Der Spiegel hat in allen Kulturen der Welt eine spezifische, nicht selten doppelt besetzte Symbolik. Die spiegelnden Flächen sollen für die Besucher aus aller Welt einen Raum für kontemplation aufmachen, zu Selbsterkenntis und Reflektion anregen.

Collage Parkraum: